Kein Schlüssel, keine Karte, kein vergessener Transponder: Bei einer Zutrittskontrolle mit Fingerabdruck wird die Person selbst zum Identifikationsmerkmal. Doch wie sicher ist diese Technik – und worauf sollten Unternehmen achten?
Wie funktioniert Zutritt per Fingerabdruck?
Ein Fingerabdruckscanner erfasst biometrische Merkmale und gleicht diese mit den hinterlegten Berechtigungen ab. Wird die Person erkannt und besitzt sie eine entsprechende Freigabe, wird die Tür geöffnet.
Der Vorteil: Schlüssel, Karten oder Transponder müssen nicht mehr mitgeführt werden und können somit auch nicht verloren oder weitergegeben werden.
Wie sicher ist ein Fingerabdruckscanner?
Moderne biometrische Zutrittssysteme können ein hohes Sicherheitsniveau bieten. Entscheidend sind dabei jedoch die eingesetzte Technik, die korrekte Installation und die sichere Verwaltung der Zutrittsberechtigungen.
Besonders für sensible Bereiche wie Serverräume, Lager, Technikräume oder interne Unternehmensbereiche kann biometrischer Zutritt interessant sein.
Südalarm plant Zutrittslösungen deshalb immer passend zum Gebäude und zum tatsächlichen Sicherheitsbedarf des Unternehmens.
Komfort im Arbeitsalltag
Ein großer Vorteil liegt in der einfachen Nutzung. Mitarbeiter benötigen weder Schlüssel noch Zutrittskarte. Gleichzeitig entfällt die Verwaltung verlorener oder vergessener Zutrittsmedien.
Allerdings eignet sich der Fingerabdruck nicht automatisch für jeden Arbeitsplatz. In Werkstätten oder Produktionsbereichen können beispielsweise Verschmutzungen oder Verletzungen die Erkennung beeinflussen.
Was ist mit dem Datenschutz?
Biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung gehören nach der DSGVO zu den besonders geschützten personenbezogenen Daten. Unternehmen müssen daher genau prüfen, wie und auf welcher Grundlage diese Daten verarbeitet werden.
Bei professionellen Systemen können sogenannte biometrische Templates zum Einsatz kommen. Dabei wird nicht einfach ein normales Foto des Fingerabdrucks gespeichert. Trotzdem müssen Speicherung, Zugriff und Löschung der Daten sorgfältig geregelt werden.
Fingerabdruck, Chip oder Smartphone?
Welche Technik die richtige ist, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Neben Fingerabdruck können auch Chip, Karte, PIN oder Smartphone eingesetzt werden. Teilweise ist auch eine Kombination verschiedener Verfahren sinnvoll.
Die Südalarm GmbH aus Teningen plant und installiert elektronische Zutrittskontrollen für Unternehmen in Freiburg und Umgebung und kann bestehende Gebäude entsprechend nachrüsten.
Fazit
Zutrittskontrolle mit Fingerabdruck verbindet Sicherheit und Komfort, stellt Unternehmen aber auch vor besondere Anforderungen beim Datenschutz.
Entscheidend ist deshalb eine professionelle Planung: Nicht jede Technologie passt zu jedem Unternehmen – die Zutrittslösung sollte immer auf Gebäude, Mitarbeiter und Sicherheitsanforderungen abgestimmt sein.

